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<pre>Die Wolfsburger warten weiterhin auf den Trainer-Effekt und sind unter Neo-Coach Martin Schmidt zwar noch immer unbesiegt, allerdings auch sieglos.  <p> Damit ist die Chance für den „Effzeh“ auf den Verbleib in der Bundesliga beträchtlich gesunken — acht Punkte sind an den verbleibenden Liga-Spielen nun aufzuholen. Somit muss am 26. Spieltag bei Werder Bremen ein Sieg her, um weiter im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben.  <p>  Die aktuelle Platzierung deutet nun auch eher nicht darauf hin, als hätten die Gäste seit der vorjährigen 0:1-Niederlage in Gelsenkirchen an Schlagkraft gewonnen: Schließlich steckt die Elf von Michael Frontzeck schon seit dem Spieltag im untersten Tabellendrittel fest. <p> Hatte zuletzt stets ein stolzer Double-Sieger ersatzweise auf den vorjährigen Vizemeister zurückgegriffen, bekommt es dieses Mal nun tatsächlich einmal ein amtierender deutscher Meister mit dem Gewinner des DFB-Pokals zu tun. <p>  Folglich bleibt die Lage der Werderaner weiterhin brenzlig. Gerade mal zwei Pünktchen trennen den Tabellen-16. momentan von einem direkten Abstiegsplatz. Ein ziemlich beunruhigendes Polster, das zudem bereits am kommenden Samstag futsch sein könnte…  </pre>


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<pre>Bekanntlich hatte sich die Krise zuletzt vor allem in der angestammten Volkswagen Arena zugespitzt, in der der geneigte Anhang in der Saison 2017/18 gerade einmal drei Heimsiege zu sehen bekam.  <p> Gelingt dies, sind die VfL-Stars mit den heimischen Fans im Rücken immer für einen spielentscheidenden Treffer gut. Markiert der BVB allerdings wie gegen Stuttgart früh das 1:0, wird es für die Hecking-Elf verdammt schwer.  <p>  für die Sachsen spricht dabei nicht zuletzt die Auswärtsbilanz der Vorsaison. 2020/2021 konnte man in den 17 Bundesliga-Auswärtsspielen 28 Zähler einfahren. Einzig der FC Bayern (35) und Borussia Dortmund (28) hatten am Ende mehr Punkte auf dem Konto. <p> Mit einem „Dreier“ gegen den Tabellen-Elften könnten die Wolfsburger einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen — vor allem, weil sich Mainz und Freiburg im direkten Duell Punkte wegnehmen werden. <p>  In den wettbewerbsübergreifend bereits absolvierten 18 Saisonspielen blieb lediglich den Stürmern des Schlusslichts aus Stuttgart das obligatorische Erfolgserlebnis gegen die TSG vergönnt.  </pre> 


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<pre> Insgesamt steht Stuttgart so schlecht da wie noch nie nach 19 Bundesliga-Spieltagen.  <p> Grund: Mit seinem jüngsten Heimsieg gegen Mainz (3:2) konnte der Tabellen-17. aus Hoffenheim bis auf zwei Zähler an die Hanseaten heranrücken. Deren Rückstand auf das rettende Ufer ist nach dem jüngsten Punktgewinn der Frankfurter Eintracht (0:0 gegen den HSV) dagegen auf zwei Zähler angewachsen.  <p>  In erster Linie ist diesbezüglich natürlich an die reichlich überraschende Erstürmung der Leipziger Red-Bull-Arena vor vier Wochen zu denken — und mit der Leverkusener Werkself wurde auch in der zurückliegenden Runde ein Champions-League-Anwärter um die Punkte gebracht. <p>  Mit dem Sieg gegen Hamburg hat die zuletzt mächtig kriselnde Hertha wieder sechs Punkte zwischen sich und den Relegationsplatz gebracht. In Wolfsburg können die Berliner am kommenden Sonntag nun gleich noch einen weiteren Verfolger distanzieren. <p>  Auf die vom VfB insgesamt markierten sechs Treffer haben es mit Sebastien Haller und Luka Jovic schon zwei Frankfurter in Eigenregie gebracht.  </pre>


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<pre> Denn bis zur 90. Minute mussten sich die Münchener gegen den Aufsteiger mit einem mageren 1:1 begnügen.  <p> – Von Maximilian Arnold wurde die in Gladbach abgelieferte Leistung seiner Wölfe in Bausch und Bogen verdammt.   <p> Dass die Hamburger in der Hinrunde bereits drei Auswärtssiege vorzuweisen haben, dürfte im anstehenden Nord-Derby nun sogar die schlechte Bilanz in Bremen verblassen lassen: Wir gehen davon aus, dass der HSV bei einem verunsicherten Werder die Gunst der Stunde nutzt. <p>  Folglich deutet es auf ein bevorstehendes Schneckenrennen hin, dass es auch der Dino in seiner aktuellen Auswärts-Vita lediglich auf fünf Zähler bringt: Der einzige Sieg war den Hamburgern dabei bei den in jeder Hinsicht überforderten Lilien vergönnt.  <p> Noch mehr macht sich aber freilich der erfolgte Sprung in das Viertelfinale der Europa League um die gehobene Stimmung in Gelsenkirchen verdient. Dass es gegen die favorisierten Fohlen knapp zum Weiterkommen reichte, könnte sich als entscheidender Wendepunkt herauskristallisieren.  </pre>


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<pre> Derweil die nach dem eigenen Selbstverständnis in die Champions League gehörenden Knappen mit 37 Zählern im Mittelfeld versumpfen, hat der zuletzt die 60-Punkte-Marke knackende Liga-Neuling dieses Ziel bereits fünf Spieltage vor Ultimo erreicht.  <p> Video: Die Pressekonferenz nach dem Spiel Gladbach gegen Wolfsburg. (Quelle: YouTube/VfL Wolfsburg)  <p>  In der Fremde läuft es für die Eintracht in dieser Saison viel besser. Mit 18 Punkten aus neun Spielen ist die SGE hinter dem FC Bayern die zweitstärkste Auswärtsmannschaft der gesamten Bundesliga. Allerdings ist Wolfsburg alles andere als ein gutes Pflaster, wie bereits weiter oben erwähnt wurde. <p>  Die Tormisere ist auch Hauptverantwortlich dafür, dass vom einst gelungenen Saisonstart bloß noch blasse Erinnerungen übrig geblieben sind.  <p> War die totale Dominanz dabei einerseits auf das bienenfleißige Wirken von Reus und Götze in der Schaltzentrale zurückzuführen, trug darüber hinaus auch Peter Stöger mit der Neuordnung der linken Flanke entscheidet zum nie gefährdeten Big-Point bei.  </pre>


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